• The Shadow Of Your Smile
  • Can You Feel The Love
  • Let It Be Me
  • When I Fall In Love
  • Wand'rin' Star
  • Beauty And the Beast
  • High Noon
  • Tears In Heaven
  • Colors Of the Wind
  • Manha Do Carnaval
  • Up Where We Belong
  • Unchained Melody



Der englische Schriftsteller Aldous Huxley schrieb einst, dass nach der Stille die Musik das Sagen von allem Unsagbaren ist. Also etwas darüber zu formulieren ist dann auch kein leichter Auftrag. Aber mit einer Stimme, wie diese von Marc Meersman, wird diese Aufgabe um einiges einfacher. Sein Gesang auf dieser CD ist voller Emotionen, eine gesangsreiche Zusammenstellung von Gefühlen, die mit sehr erfolgreichen Komponisten des Jahrzehnts auf Partitur gesetzt wurden. Marc Meersman hat zusammen mit Produzent John Terra eine hervorragende Auswahl von 12 verschiedenen „Durchstartern“ auf herzerwärmende Art und Weise ausgewählt.

Das Anziehende an dieser CD ist, dass die Versionen von Marc Meersman, wie bei den populären Klassikern „When i fall in love“ und „The shadow of your smile“ fast unausweichlich verbunden sind mit denen der Sänger Nat King Cole und Vic Damone, die die Originale schnell vergessen lassen. Ein Kompliment für den Mut und vor allem für das erreichte Resultat, das ist Zuhören auf hohem Niveau, ohne dabei das Original zu kurz kommen zu lassen und mit einem bereitwilligen Ohr für den Sound von heute.

Bei der Zusammenstellung dieser CD hat man bei dem Repertoire kein musikalisches Extrem umgangen. Es wurde bewusst mit klangreichen Gegensätzen gearbeitet. So klingt der country-getönte „Wandrin star“ überraschend angenehm und sticht somit gegenüber dem gelungenen Popklassiker „Tears in Heaven“ ab. Und wie reagieren Sie, wenn Sie „Manha do Carnaval“ hören oder das durch Gilbert Bécaud geschriebene „Let it be me“? Eine perfekt ausgewählte Abwechslung sind die Duetts, in denen Marc Meersman mit seiner gelungenen, warmen Stimme eine extra Dimension Sanftmütigkeit mitgibt, wie in Duellen mit An De Winne in „Beauty and the beast“ und mit Vanessa Chinitor in „Up where we belong“.

Aber Magic Melodies ist sicher keine CD, über die man lange sprechen muss, im Gegenteil, eigentlich ist sie eine CD, die man gierig hören muss. Übrigens sagt eine deutsche Weisheit: „Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an.“ Also…

Marc Brillouet